An adult experimental Underground Comic Project
Alles von Hand mit Pigment-Finelinern in versch. Stärken. Seit meiner Jugend las ich das Comic-Magazin “Schwermetall”. Dort hat mich vor allem Moebius, Enki Bilal, Serge Bihannic, Richard Corben, Philippe Caza und Philippe Druillet inspiriert. Mit meinem Comic wollte ich diesen Geist der späten Siebziger und frühen Achtziger wiederbeleben. Im wesentlichen ist es Schraffur, Kreuzschraffur, verlaufende Schraffur mit kleiner werdenden Pünktchen und Freiform. Ich nehme mir Bilder aus dieser Zeit vor und lasse mich von den Grundideen und Techniken inspirieren und probiere aus was ich damit gern machen würde. Gebäude und Figuren sind dann mit Bleistift vorgezeichnet und sind teils Fotovorlagen. Den Hauptdarsteller mime ich selbst vorm Spiegel oder fotografiere mich von der Webcam, dann habe ich Fotos von denen ich abzeichne. Der Leser soll damit von Seite zu Seite meine Fortschritte mitverfolgen können, denn es gehört als Gestaltungselement zur Handlung, die im Übrigen nach der Methode des automatischen Schreibens erstellt wurde. Die anderen Figuren sind dann Louis de Funes, Gert Fröbe, Gene Wilder, Major Grubert aus “die hermetische Garage”, Klaus Kinski und eine junge Shirley Maclane. Nach und nach werden sie ähnlicher gezeichnet. Louis habe ich schon gut drauf inzwischen. Die Gebäude sind aus dem Netz. Ich verwende aber auch Gestaltungselemente aus dem Kupferstich, Art Deco, Jugendstil und ein ansonsten wilder Stilmix wie bei Möbius.
Letzte Doppelseite angefangen…
Neue Textseite für den Prolog. Habe die Anordnung der Seiten nochmal geändert. Jetzt noch die sieben unfertigen Seiten und noch eine Doppelseite für den Schluss des Kapitels, dann ist der erste Band endlich fertig. Ich scane gerade alle Einzelteile (ca. 350 DinA4-Scans) hochauflösend ein und bereite eine Probeausgabe mit Text vor.
Wer hat Lust Probe zu lesen?
Ich gehe über die Outlines von (fast) allen Seiten nochmal mit den neuen BrushMarkern, zumindest die Stellen bei denen Leute zu sehen sind. So finde ich die ersten Seiten, die ich vor 3 1/2 Jahren gezeichnet habe, etwas erträglicher, denn gerade hier bin ich viiieeel besser geworden.
Hier nochmal Seite 1. Mit den Markern lassen sich in einem Zug gleichmäßige Striche von beliebiger Länge ziehen und das spielend. Ich habe für alle Seiten nur einen Abend gebraucht.